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Artenvielfalt

Welttag des Naturschutzes

Im Oberland zeigt sich Naturschutz besonders an den Übergängen zwischen verschiedenen Lebensräumen. Moore, Feuchtwiesen, Bachläufe, Hecken, Waldränder und extensiv genutzte Wiesen bilden wichtige ökologische Schnittstellen. Gerade solche Strukturen weisen oft eine hohe Artenvielfalt auf.

Viele Tier und Pflanzenarten sind auf diese Lebensräume angewiesen. Amphibien brauchen feuchte Bereiche und Laichgewässer, Insekten benötigen Blühpflanzen und ungestörte Entwicklungsräume, Bodenbrüter wie das Rebhuhn sind auf Deckung in der Feldflur angewiesen. Auch Arten wie die Kreuzotter profitieren von strukturreichen Flächen mit Sonnenplätzen, Verstecken und ausreichend Beute.

Naturschutz bedeutet deshalb nicht nur den Schutz einzelner Arten. Entscheidend ist der Erhalt ganzer Lebensräume und ihrer Vernetzung. Wenn Flächen zu stark zerschnitten, entwässert oder vereinheitlicht werden, verlieren viele Arten ihre Grundlage.

Artenvielfalt
28
Jul