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Gipfelkreuz

Das erste Gipfelkreuz der Zugspitze

Am 11. August 1851 brach von Partenkirchen aus eine 28-köpfige Gruppe zur Zugspitze auf. Ihr Ziel war die Errichtung des ersten Gipfelkreuzes auf Deutschlands höchstem Berg.

Angestoßen hatte das Vorhaben Christoph Ott, Pfarrer am Hohenpeißenberg. Von dort aus führte er meteorologische Beobachtungen durch und blickte regelmäßig auf die Alpenkette. Der höchste Gipfel ohne Kreuz erschien ihm unvollständig. Er kündigte einen Bericht über die Kreuzaufstellung an und verkaufte ihn im Voraus; wodurch sich sein Plan finanzierte.

Das eiserne Kreuz wog rund drei Zentner. Nach einer Übernachtung im Reintal wurde es am folgenden Tag auf den Gipfel gebracht. Zur Geschichte gehört auch Michael Baur, ein junger Jagdgehilfe aus Farchant, der der Gruppe später nachstieg und einen eigenen, damals kaum begangenen Abstieg wagte.

1993 wurde eine Nachbildung des ersten Kreuzes angefertigt und gegen das Original, das von Witterung und Kriegsbeschädigungen gezeichnet war, ausgetauscht. Es ist im Museum Werdenfels ausgestellt.

Letztes Jahr wurde das frisch restaurierte Gipfelkreuz mit dem Hubschrauber zurückgeliefert. Schon auch sehr praktisch.

Gipfelkreuz
11
Aug