Videopodcast zu "Schönste Parks"

Zwischen alten Baumalleen, historischen Gartenanlagen und sorgfältig gepflegten Grünflächen erzählen Parks im Oberland auch immer ein Stück Kulturgeschichte. In diesem Videopodcast geht es um die Bedeutung dieser besonderen Orte – und um die Arbeit, die hinter ihrem Erhalt steckt.

Moderatorin Raphaela Habermann spricht über Pflege, Schutz und Gestaltung von Parks und Gartenanlagen. Dabei geht es um historische Entwicklungen, ökologische Verantwortung und die Frage, warum öffentliche Grünräume für Menschen und Landschaft so wichtig sind.

In dieser Folge zu Gast:
Sabine Pfannenberg (Vorsitzende im Verein Kulturlandschaft Ammersee - Lech e. V.)
Alexander Laar (Vorstand der Schloss- und Gartenverwaltung Linderhof)
Almuth Boedecker (Landschaftsarchitektin / tätig in der Gartendenkmalpflege)

Ein Gespräch über Natur, Kultur und die Verantwortung, besondere Landschaften im Oberland zu bewahren.

Unsere Gäste im Portrait

Almuth Boedecker

Steckbrief

Alter: 83

Wohnort: Seefeld - Hechendorf

Funktion/ Beruf: Landschaftsarchitektin

Bezug zum Oberland: Lebens - und Arbeitsbereich

Wofür bist du im Oberland bekannt? Gartendenkmalpflege

Was beschäftigt dich gerade besonders: Umwelt, Klima und das Alter

Seit wann machst du das, was du heute machst? Seit meinem Studienabschluß und Umzug nach Bayern 1976

Alexander Laar

Steckbrief

Alter: 59

Wohnort: Ettal

Funktion: Vorstand der Schloss - und Gartenverwaltung Linderhof

Was beschäftigt dich gerade besonders: Der Frühlingsbeginn in Linderhof

Bezug zum Oberland: Arbeitsplatz

Wofür bist du im Oberland bekannt? Die gepflegte Parkanlage Linderhof

Besonderheit: Dem König dienen!

Ein Satz, der dich gut beschreibt: Was nicht passt wird passend gemacht!

Seit wann machst du das, was du heute machst? Seit 25 Jahren

Sabine Pfannenberg

Steckbrief

Wohnort: Schondorf

Funktion: Ich arbeite im Management eines deutschen forschenden Pharmaunternehmens und engagiere mich ehrenamtlich als Vorsitzende des Vereins Kulturlandschaft Ammersee Lech e.V. .

Wofür bist du im Oberland bekannt? Ich setze mich dafür ein, Kultur Elemente der Region zu dokumentieren, sichtbar zu machen und Menschen für deren Bedeutung zu begeistern.

Mein Anliegen ist es, regionale Geschichte, Traditionen, Brauchtum und kulturelles Wissen nicht nur zu bewahren, sondern auch lebendig zu vermitteln und für unterschiedliche Generationen zugänglich zu machen.  

Bezug zum Oberland: Mein Bezug zum Oberland ist vor allem durch die Menschen geprägt. Ich schätze die offene Art, den starken Zusammenhalt und die große Bereitschaft, gemeinsam anzupacken und sich gegenseitig zu unterstützen. Besonders beeindruckt mich die Verbindung aus gelebter Tradition und moderner Lebensweise, hier werden Werte und Brauchtum bewahrt, ohne den Blick in die Zukunft zu verlieren. Genau diese Mischung verleiht dem Oberland seine besondere Identität und Lebensqualität  

… und natürlich das Essen. Es geht nichts über einen guten Schweinsbraten. 

Was beschäftigt dich gerade besonders: Aktuell beschäftigt mich die Arbeit an einer Veröffentlichung zum Thema „Römer am Ammersee“. Dabei geht darum die historische Spuren fundiert aufzubereiten und die regionale Geschichte für ein breites Publikum zugänglich zu machen.  

Gleichzeitig arbeite ich daran, unseren Verein stärker mit lokalen Initiativen, kulturellen Einrichtungen und engagierten Akteuren der Region zu vernetzen. Ziel ist es, gemeinsame Projekte, Vorträge und Exkursionen auf den Weg zu bringen, um Wissen zu teilen, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und das kulturelle Leben im Oberland aktiv mitzugestalten. 

Ein Satz, der dich gut beschreibt: 
Ich bin vielseitig interessiert, neugierig und mit großer Leidenschaft bei den Themen, die mich begeistern. Wenn mich etwas wirklich gepackt hat, verfolge ich es mit Herzblut, Ausdauer und dem Anspruch, Ideen und Projekte nicht nur anzustoßen, sondern sie auch konsequent und erfolgreich zu Ende zu bringen. 

Besonderheit / Fun Fact:  
„Wer mit mir unterwegs ist, muss damit rechnen, spontan einen kleinen Exkurs zur Geschichte eines Ortes zu bekommen.“ 

Seit wann machst du das, was du heute machst? Gestartet hat meine aktive Mitarbeit im Verein 2017 mit der Recherche zu Feldkreuzen und Marterln in der Region. 

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