Videopodcast zu "Inklusion und Arbeit"

Arbeit bedeutet mehr als Einkommen – sie schafft Teilhabe, Selbstständigkeit und soziale Kontakte. Doch wie inklusiv ist die Arbeitswelt im Oberland wirklich? In diesem Videopodcast geht es um Chancen, Hürden und die Entwicklung von Inklusion im Berufsleben.

Moderatorin Raphaela Habermann spricht mit Menschen, die sich seit Jahren für mehr Teilhabe einsetzen und inklusive Arbeitsplätze schaffen. Dabei geht es um Erfahrungen aus der Praxis, bestehende Herausforderungen und die Frage, was sich bereits verbessert hat – und wo noch Handlungsbedarf besteht.

In dieser Folge zu Gast:

Stephanie Dietrich (1. Vorsitzende des Vereins LebensTraum inklusiv GAP e. V.)

Tanja Rudolph (Gründerin des Café Miteinand)

Sabine Richter (Gründerin des Café Miteinand)

Christian Sanktjohanser (Pädagogische Leitung der Herzogsägmühler Werkstätten)

Ein Gespräch über Teilhabe, Möglichkeiten und den Weg zu einer Arbeitswelt, in der alle ihren Platz finden können.

Unsere Gäste im Portrait

Stephanie Dietrich

Steckbrief

Alter: 58

Wohnort: Garmisch-Partenkirchen

Funktion:

Ehrenämter: 

  • Gründerin und 1. Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins „LebensTraum inklusiv GAP e. V.“ (www.lebenstraum-gap.org

  • Mitglied des Gemeinderats Garmisch-Partenkirchen  

  • Sozial- und Inklusionsreferentin 

  • 1. Vorsitzende des Fördervereins für die Christophorusschule Farchant e. V.  

  • aktives Mitglied im Kiwanis Club, Garmisch-Partenkirchen (Durchführung von Bewerbungstrainings für Schulen im Landkreis) 

 Außerdem glücklich verheiratet seit 30 Jahren und Mutter zweier erwachsener Töchter; die jüngste - mit „Bonus“-Chromosom (Down Syndrom) - ist Grund für mein Engagement für Inklusion seit über 20 Jahren und die „Initialzündung“ für die Gründung meines Vereins.  

  

 Wofür bist du im Oberland bekannt?

 Im (ganzen) Oberland bin ich bestimmt noch nicht bekannt, aber danke des Video-Podcasts steigert sich hoffentlich mein Bekanntheitsgrad bzw. der meines Vereins 😊 

In meinem Umfeld bin ich bekannt für mein soziales Engagement und für meine positive Lebenseinstellung.  

Bezug zum Oberland: Aufgewachsen bin ich (Jahrgang 1968) in einem Dorf im Sauerland (NRW). Nach einem „Zwischenstop“ in Düsseldorf (1990 – 2017), ist Garmisch-Partenkirchen meine Heimat geworden.  

2017 sind wir als Familie hierher gezogen, wo mein Mann seine Wurzeln hat, und ich bin glücklich und dankbar, hier umgeben von dieser wunderschönen Natur leben zu dürfen.  

Was beschäftigt dich gerade besonders:

Meine Vereinstätigkeit:  

Schaffung von inklusiven Angeboten im Bereich Wohnen, Arbeit, Sport und Freizeit  

Projekt:

Inklusion auf dem 1. Arbeitsmarkt 

In Kooperation mit dem Förderzentrum „Christophorusschule“ sowie Unternehmen, Betrieben und Institutionen im Landkreis möchte unser Verein für Jugendliche mit Beeinträchtigung berufsorientierende Praktika auf dem 1. Arbeitsmarkt schaffen. 

 

Ein Satz, der dich gut beschreibt: Jeder Mensch ist wertvoll. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dass jeder Mensch sich in unserer Gesellschaft willkommen fühlt. Daher setze ich mich mit Herz und Engagement für Inklusion, Teilhabe und Selbstbestimmung ein.  

Tanja Rudolph und Sabine Richter

Steckbrief

Wohnort: Bad Tölz 

Aktuelle Rolle/Funktion: 2019 haben wir das Cafe im Ehrenamt gegründet unterstütz wurden wir dabei von 15 ehrenamtlichen Helfern  im Dez 2025 haben wir dann aus diesem Praktikumscafe, dass vorher nur einmal die Woche vormittags auf hatte in einen Betrieb umgewandelt und beschäftigen nun 7 Erwachsene und 4 jugendliche mit geistiger Beeinträchtigung auf dem ersten Arbeitsmarkt 

Wofür bist du im Oberland bekannt?

wir stehen für Inklusion in der Arbeitswelt 

Was beschäftigt dich gerade besonders: Inklusion in allen Phasen 

Ein Satz, der dich gut beschreibt: Wir leben Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigung 

  

Seit wann machst du das, was du heute machst?

seit 2018 

 

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